Jürgen Ponto



Am 30. Juli 1977 ermordeten Terroristen der RAF Jürgen Ponto, den Sprecher des Vorstands der Dresdner Bank.

Jürgen Ponto war eine herausragende Persönlichkeit der Wirtschaft und darüber hinaus ein großer Förderer der Kunst. Sein besonderes Interesse galt jungen, noch unbekannten Künstlern, die er mit großem persönlichem Engagement gefördert und tatkräftig unterstützt hat. Um dieses Engagement fortzusetzen und weiter zu entwickeln, gründeten seine Frau Ignes Ponto und die Dresdner Bank noch im Jahre 1977 die Jürgen Ponto-Stiftung zur Förderung junger Künstler.


Jürgen Ponto, zitiert von Prof. Dr. Bernd Fahrholz, Vorstandsvorsitzender der Dresdner Bank, in seiner Rede zur Hauptversammlung der Dresdner Bank AG am 24. Mai 2002:

„Diese Welt ist mit Trümmern übersät worden, weil der Verstand nicht mehr zu Wort kam. ... Bleiben wir also nüchtern und treten hier und überall, wo in der Welt das Not tut, dafür ein, den Verstand, die Vernunft wieder in ihren Rang einzusetzen. Und lassen wir uns die Freiheit nicht ausreden, die all denen immer unbehaglich ist, unerträglich sein wird, denen Macht und Gewalt über die Freiheit anderer alles gilt.”

„Man sagt den Banken gerne nach, sie hätten ein enges Verhältnis zum Bestehenden, ja zum Vergangenen. Man sollte diese Einstufung ... nicht leichthin zurückweisen, schon gar nicht in unserer in der Orientierung ruhelosen Zeit. Denn erfolgreiches Arbeiten bedarf der Verwurzelung, der Erfahrung der guten Tradition.”


Für weitere Informationen und Pressematerial zu Jürgen Ponto nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.

Einen ausführlichen Lebenslauf von Jürgen Ponto und weiteres Informationsmaterial finden Sie auch auf der Website des Historischen Archivs der Dresdner Bank.


Jürgen Ponto und die Dresdner Bank (Textauszug „120 Jahre Dresdner Bank”) (PDF: 31 KB)
Pressemitteilung zum Todestag von Jürgen Ponto 2002 (PDF: 35 KB)