|
|
 |
|
 |
 |
 |
Die Jürgen Ponto-Stiftung vergibt jährlich einen Förderpreis an junge Autoren, die an ihrem ersten Buchmanuskript arbeiten und eine besondere literarische Begabung erkennen lassen.
Die Bewerbung ist nur über einen Verlag möglich. Voraussetzung ist die Bereitschaft des Verlages, das betreffende Manuskript als Buch herauszugeben. Ein Fachgremium prüft die Manuskripte und spricht anschließend dem Stiftungskuratorium eine Empfehlung zur Preisvergabe aus. Es können nur deutschsprachige Werke berücksichtigt werden.
Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem Einar Schleef, Arnold Stadler, Kurt Drawert, Zoë Jenny, Andreas Maier, Zsuzsa Bánk und Christine Pitzke.
Seit 2005 initiiert die Jürgen Ponto-Stiftung an zwei Wochenenden im Halbjahresabstand am Herrenhaus Edenkoben (Pfalz) eine Schreibwerkstatt, an der jedes Jahr zehn ausgewählte deutschsprachige Nachwuchsautoren teilnehmen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Teilnehmenden noch in keinem Verlag veröffentlicht haben. Zusätzlich gab die Stiftung von 2004-2006 jeweils einem Preisträger die Möglichkeit, als Stipendiat für fünf Monate an das Herrenhaus zu gehen. Die Stiftung übernahm die entstehenden Kosten und reichte ein monatliches Residenzstipendium aus. Im Anschluss an das Stipendium war bisher dreimal die Leitung der Schreibwerkstatt verbunden. Die Jungautoren konnten unter professioneller Anleitung des Stipendiaten an eigenen Prosaprojekten arbeiten.
Die Stiftung entsendet seit dem Jahr 2005 jährlich einen ihrer Literaturförderpreisträger auf eine Lesereise durch verschieden Schulen jeweils eines Bundeslandes. Mit dem Projekt "Lesereise" verbindet die Stiftung den Aspekt der ästhetischen Bildung junger Menschen mit dem Wunsch, ausgewählte Literaturpreisträger über die Preisvergabe hinaus weiter fördernd zu begleiten. Darüber hinaus hat sie im Bereich der Breitenförderung bereits mehrfach den Schülerwettbewerb „Jugend schreibt” veranstaltet..
|
 |
|
 |
 |